Unsere Abteilung

Auf die Plätze. Fertig. TuS!

Schnuppertraining für Leichtathletik

Lust auf Leichtathletik? Aktuell erreichen uns sehr viele Anfragen zum Schnuppertraining. Damit wir alles schnell bearbeiten können, schicken Sie uns bitte eine eMail mit Nennung des Geburtsjahrs. Gerne an leichtathletik@tus-geretsried.de oder per Kontaktformular. Unsere Trainer melden sich schnellstmöglich.

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Abteilungsleiter
Sebastian Dorn
Tel.: 0176/84007630
sebastian.dorn@tus-geretsried.de

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Stv. Abteilungsleiterin
Anna Geraci
leichtathletik@tus-geretsried.de

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Stv. Abteilungsleiter
Dominik Hager
leichtathletik@tus-geretsried.de

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Kasse/Finanzen
Julian Meyer
Tel.: 0176/45779428

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Sportlicher Leiter
Mirko Naumann
Tel.: 0172/1429034

 

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Jugendförderung
Bernd Holzhauer
Tel.: 0151/70546246

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Schriftführer
Felix Haimerl
felix.haimerl@tus-geretsried.de

Wir freuen uns über Deine Nachricht

Du hast Fragen zu unserer Abteilung, möchtest zum kostenlosen Schnupper-Training vorbeischauen oder hast Fragen zur Anmeldung in unserem Verein? Gerne beantworten wir alle Fragen. Wir antworten zeitnah – versprochen!

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Die Geschichte unserer Abteilung

Die Königin des Sports, die Leichtathletik, etablierte sich in Geretsried am 25.03.1966 – 17 Jahre nach der Gründung des TuS – unter Leitung von Martin Walter. Mit der Eröffnung des Isaraustadions am 21./22. Mai 1966 im Rahmen eines Sport- und Spielefests hatte die Abteilung eine  Wettkampfstätte auf internationalem Anforderungsniveau zur Verfügung. So entwickelte sich unter Mithilfe von Eva Döbler ein reges Treiben auf Laufbahnen und Sprunggruben.

1960er: Die Hochzeit des Isaraustadions mit Länderkämpfen

1967 richtete die Abteilung Leichtathletik die Oberbayerischen Leichtathletikmeisterschaften sowie einen Jugend-Ländervergleichskampf zwischen Bayern, Hessen und Württemberg aus. Am 21.07.1968 gelang es, den Frauen-Länderkampf Deutschland gegen Frankreich nach Geretsried zu holen. Bekannte Leichtathletinnen wie Heide Rosendahl und Liesl Westermann gingen im Isaraustadion an den Start. Im gleiche Jahr übernahm Annchen Reile die Leitung und hat bis zu Ihrem Wegzug 1971 eine stetige Aufwärtsentwicklung der Leichtathletik im TuS erreicht. Hervorzuheben ist in dieser Zeit Brigitte Daub im Speerwurf und Schleuderball bei der deutschen Spitzenklasse.

Ein zweiter Länderkampf zwischen Deutschland und Rumänien am 12.06.1971 im Isaraustadion war Anerkennung auf nationaler Ebene für diese erfolgreiche Arbeit. Die Länderkämpfe und weitere Ausscheidungskämpfe auf Bezirks- und Landesebene hatten das Interesse der Jugend an der Leichtathletik geweckt.

1970er: Top-Leistungen im Jugendbereich

Mit der Leitung von Phillip Sandles begann 1973 eine sehr erfolgreiche Zeit, in der unter dem Trainer Jörg Lawrenz, der in seiner aktiven Zeit den ersten Hallenweltrekord über 800 m lief, hoch talentierte Sportler trainierten und bayerische und nationale Leistungsspitze erreichten. Sie gingen bei internationalen Jugend-Länderkämpfe gegen Italien, Östreich, Koatien und Ungarn an den Start und erzielten dabei auch erste Plätze, wie Steffi Magerl im 400 m und Petra Sandles im 1500 m Lauf.

Ab 1978 leitete Franz Reindler und widmete sich mit dem neuen Trainer Peter Mögersheimer besonders der Breitenförderung. In diese Zeit fallen die Erfolge von Christian Walter, der, bei der TuS-Leichtathletik groß geworden, für Waldkraiburg startend, zweimal Deutscher Meister über 400 m Hürden und in der 4 x 400 m Staffel wurde.

1980er/1990er: Mitgliederschwund und Neuanfang

Obwohl erst gut zehn Jahre alt, entsprach das Isaraustadion mit seinen Aschebahnen nicht mehr den Anforderungen. Die teure Kunststoffbahn-Investition konnte die Stadt zum Bedauern der Sportler erst nach jahrelangem Bemühen in den 80er-Jahren realisieren. Das Fehlen führte zu einem zunehmenden Desinteresse und Mitgliederschwund von 300 im Jahre 1982 auf 170 in 1992. Selbst den Einbau des Kunststoff-Belags konnte diesen Rückgang nicht aufhalten. Von 1986 bis 1991 bemühte sich Barbara Ehrenreich um den Fortbestand der Abteilung, deren Leitung dann Gerrit Waßmann für ein Jahr übernahm, ehe 1992 die Leichtathleten, da sich keine Abteilungsleitung fand, kommisarisch von der Abteilung Turnen mitgeführt wurde.

Am 25.03.1996 konnte mit Monika Niederle eine Abteilungsleiterin gewählt werden (bis 2003); damit erlangte die Abteilung wieder Eigenständigkeit. In diese Zeit fällt der Ursprung des Geretsrieder Sportfestes für die Jüngsten, das oberbayernweit ausgeschrieben wird und einmal im Jahr die Sechs- bis Elfjährigen einlädt.

2000er: Erfolgreicher Wettkampfsport im Jugendbereich

Am 12. November 2003 übernahm Mirko Naumann die Abteilungsleitung. Die Fortentwicklung schritt konstant fort, im Jugendbereich gab es zahlreiche Titel bei Oberbayerischen und Bayerischen Meisterschaften bis hin zu deutschem Top-Niveau. 2007 schlossen sich der TuS und der TSV Wolfratshausen zu einer Startgemeinschaft zusammen ("LG Team Isar-Loisach"), inzwischen gibt es eine andere Startgemeinschaft.

2009 bildete sich zudem aus Sportlern heraus die Untersparte "Ultimate" (Frisbee). Zudem wurde der Geretsrieder Stadtlauf in den TuS integriert und seitdem von der Abteilung ausgerichtet.

2010er: DM-Teilnahmen und 1. Bundesliga im Ultimate Frisbee

Die positive sportliche Tendenz der 2000er-Jahre konnte in den 2010er-Jahren nahtlos fortgesetzt werden. Zu den Highlights gehörten neben zahlreichen Medaillen auf bayerischen und oberbayerischen Meisterschaften insbesondere die DM-Teilnahmen talentierter TuS-Sportler.
Im Jahr 2011 übersprang Simon Lechner im Alter von nur 15 Jahren mit 1,95 Metern die U-18-Norm für die Deutschen Meisterschaften und nahm an diesen erfolgreich teil. In den nächsten Jahren knüpften Luisa Spitzley und Luis Haimerl an diesen Erfolg an und lösten die DM-Tickets im Block-Sprint bzw. im Block Sprint und über die 80-Mete-Hürden (11,35 Sekunden).
Im Jahr 2016 später schaffte Mittelstrecken-Läufer Linus Wiedenbauer bei den Deutschen Meisterschaften sogar den Sprung auf das Treppchen und gewann über 800 Meter Silber in der U16. Bereits zwei Jahre zuvor stellte Wiedenbauer mit einem bayerischen M14-Rekord über die 800 Meter (2:01,14 Minuten) sein außergewähnliches Talent unter Beweis. Als erfolgreich erwies sich auch die Kooperation mit Penzberg und Peißenberg. In Startgemeinschaft Ammer-Isar-Loisach gewannen die TuS-Sprinterinnen Luisa Spitzley und Sophia Leckenwalter BM-Gold und meisterten die DM-Norm.
Ende der 2010er Jahre glänzte Lara Holzhauer, die sich 2018 im Block Lauf und 2019 über 400 Meter Hürden (61,75 Sekunden) für die DM qualifizierte und jeweils Rang vier erreichte und damit auch ihren Süddeutschen Meistertitel (400 Hürden) bestätigte.

Die erst 2009 gegründete Ultimate-Frisbee-Untersparte entwickelte sich in den 2010er-Jahren rasant. Friss-die-Frisbee gewann zahlreiche Turniere und schaffte in einer Spielgemeinschaft mit Regensburg (Team Ge-Rey) den Sprung in die 1. Bundesliga). Einige ambitionierte Spieler schafften sogar den Sprung in die Deutsche Nationalmannschaft. Franziska Meyer, Andreas Huber, Frederik Zeller und Christopher Smuda durften das deutsche Frisbee-Team bei Welt- und Europameisterschaften vertreten. Zudem erweckte das Geretsrieder Frisbee-Team mit dem Isarauencup ein weiteres großes Sport-Event ins Leben, das wie der Stadtlauf und das Kindersportfest jährlich stattfindet.

Mit dem Wechsel von Naumann an die Spitze des Gesamtvereins übernahm die Stellvertreterin Clara Wildenrath im Juni 2015 die Gesamtleitung.

2020er Jahre: Trotz Corona Pandemie: Sportliche Erfolge und Mitglieder-Zuwachs im Jugend-Bereich

In jüngster Vergangenheit hat die Corona-Pandemie natürlich auch die Leichtathletik-Abteilung getroffen. Trotzdem ist es gelungen, mit virtuellen Trainingseinheiten und einem virtuellen Stadtlauf das beste aus der Situation zu machen. Ab Herbst 2021 konnten alle Veranstaltungen wieder wie gewohnt stattfinden und mit dem Sportfest-Tag ein neues Event in das Jahresprogramm integriert werden.

Zudem freuen sich insbesondere die Kinderleichtathletik-Gruppen über einen enormen Antrag an neuen Mitgliedern.

In der Abteilung trat Clara Wildenrath nach fünf erfolgreichen Jahren als Leiterin zurück und gab im Jahr 2020 das Zepter an den neuen Abteilungsleister Sebastian Dorn ab.

Die sportlichen Erfolge stellten sich trotz der Pandemie schnell wieder ein. So qualifizierte sich im Jahr 2021 U-18-Athlet Xaver Seelos über die 400 Meter Hürden für die deutsche Meisterschaft und belegte Rang 16.
Dank der neuen Stabhochsprung-Anlage mischten Xaver Seelos und Julian Meyer auch erfolgreich im Zehnkampf mit. Seelos gewann das Mehrkampf-Meeting in Bad Endorf, während sich Meyer Silber bei den Bayerischen Meisterschaften sicherte.